Workshop-Themen

Titel / Thema /Format

Regionales Bio fördern – gut für Klima, Artenschutz, Tierwohl und Gesundheit

(Workshopreihe)

Inhalt

Input zu Ansätzen aus Bonn und dem Rheinland: Bio-Gastro Messe, Umfrage bei Gastronomen, regionale BioWertschöpfungsketten, Finanzierung und nachhaltige Leistungen sichtbar machen durch Regionalwert AG. Arbeit in Kleingruppen: Was kann man noch besser machen? Was gibt es in anderen Initiativen?

Gastgeber*in /Organisation

AK "Bio in Bonn" der Bonner ER-Initiative
(AK Bio in Bonn; Regionalwert AG Rheinland; Bio-Stadt Bonn; DeHoGa; Francis Hugenroth, Nachhaltigkeitsberatung)


Regionale Direktvermarktung als Ausdruck von Solidarität zwischen Stadt und Land

(Workshopreihe)

 

Wir werden das Bonner Ernährungssystem gemeinsam in Karte bringen (food system mapping) und verschiedene Formen der Direktvermarktung, die in Bonn bereits existieren, vorstellen (Produzentenmarkt, Marktschwärmerei, FoodCoop). Welche Erfahrungen gibt es in anderen Städten? Welche Modelle eignen sich für eine Versorgung jenseits der Nische?

AK Regionalvermarktung der Bonner ER-Initiative
(Stadt.Land.Markt e. V., FoodCoop Bonn)


Was ist eine Bio-Stadt und wie wird man Mitglied im  Netzwerk der Bio-Städte, -Gemeinden und -Landkreise? Erfahrungen aus Bonn

(Workshop)

 

Input zur Bio-Stadt Bonn  und dem Netzwerk: welche Städte sind im Netzwerk? Was sind die Voraussetzungen, um Mitglied zu werden? Arbeit in den Kleingruppen: - ER und Bio-Stadt? - Projekte: Ideen/Erfahrungen und Fördertöpfe - Was kann man noch besser machen?

Bio-Stadt Bonn, Amt für Umwelt, Verbraucherschutz und lokale Agenda, Stadt Bonn


Ernährungsräte und

Regionalbewegung:

gemeinsame Perspektiven

und Strategien für mehr

regionale Ernährung
(Präsentation und Diskussion)

Die Regionalbewegung setzt sich mit verschiedenen Instrumenten für eine Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe und regionaler Ernährung ein. In Forderungen für ein Bundesprogramm Regionale Wertschöpfung und im Netzwerk Regionalitätsstrategie NRW mit über 30 Partnern (u.a. auch verschiedenen Ernährungsräten) wird aktuell an Vorschlägen für die dringend notwendigen Strukturveränderungen und an konkreten Handlungsempfehlungen für eine Regionalisierung unserer Ernährung und Versorgung gearbeitet. Im Workshop wollen wir die ersten Ergebnisse aus diesem Prozess mit Euch diskutieren und gemeinsam Perspektiven erarbeiten.

Brigitte Hilcher

Regionalbewegung

gefördert durch die


In die Öffentlichkeit gehen – aber wie?

Geeignete Veranstaltungsformate für Ernährungsräte

(Erfahrungsaustausch und Diskussion)

Wie können Aktive in Ernährungsräten und ER-Initiativen in die Öffentlichkeit gehen, neue Interessent*innen auf sich aufmerksam machen, niedrigschwellige Angebote machen und eine gute Zeit zusammen haben? Und was passt zu welcher Gelegenheit, zu welchem Publikum, zu welcher Gruppengröße? Ob Regiowoche oder politischer Suppentopf, Speeddating „Kantine meets Produzent*innen“ oder politisches Marktfrühstück: In dieser Runde wollen wir Erfahrungswerte aus bereits organisierten Veranstaltungen sammeln, neue Ideen entwickeln und die Ergebnisse für andere ERs zugänglich machen.

 

Karen Schewina
(Ernährungsrat Frankfurt)


Von der Vision zur Strategie

Erstmalig in Deutschland ist in Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung ein Strategiepapier für die kommunale Ernährungswende entstanden. Nach fast anderthalb Jahren Arbeit hat der Ernährungsrat für Köln und Umgebung die Ernährungsstrategie an die Stadt Köln übergeben. Köln hat damit erstmals einen Handlungsleitfaden für eine kommunale Ernährungspolitik in der Hand. In 18 Kapiteln finden sich entlang der gesamten Produktionskette „Vom Feld bis zum Teller“ neben Zielen, wie eine kommunale Ernährungspolitik in Zukunft funktionieren kann, auch gute Beispiele aus der Praxis.

Florian Sander
(Ernährungsrat Köln)

 


Das Selbstbild der Ernährungsräte

(Arbeitstreffen)

Wenn wir uns als eine "Bewegung der Ernährungsräte" sehen, was ist es dann genau, was uns ausmacht und wofür wir stehen? Inwieweit stimmen wir in unseren Vorstellungen überein, wie das zukünftige nachhaltige Ernährungssystem aussehen wird (und darin, wer daran mitbaut, wie wir dort hin kommen, was die größten Hindernisse sind...), und wo unterscheiden sich unsere Positionen? Ziel des Workshops ist es, eine gemeinsame Basis zu umreißen, auf der wir uns alle verorten und die wir gemeinsam nach außen vertreten können.

 

Anna Wißmann

(Netzwerk der Ernährungsräte und ER-Initiative Bonn & Umgebung)


Finanzierungsmöglichkeiten für Ernährungsräte

(Workshop)

Eine grundlegende Transformation unseres Ernährungssystems, wie sie die Ernährungsräte anstreben, ist nicht "nebenbei" zu machen - ehrenamtliches Engagement wird immer eine tragende Rolle spielen, stößt aber ohne hauptamtliche Unterstützung an seine Grenzen. Auch Partizipationsprozesse, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit kosten Geld. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es und welche Erfahrungen haben verschiedene ER damit gemacht?

 

Michael Müller

(Ernährungsrat Köln)

 


Politische Strategien für den Ernährungswandel 

(Workshop)

Die längerfristige Bündelung von Projekten des Ernährungswandels in übergreifenden Ernährungsstrategien öffentlicher Körperschaften wird zunehmend thematisiert. Welche Herausforderungen entstehen dabei für Ernährungsräte? Antworten aus der Perspektive systemischer Strategie-Beratung sollen einen Erfahrungsaustausch ermöglichen.

 

Mick Petersmann

(Berater im Netzwerk X , u.a. beteiligt an der Entwicklung von Empfehlungen aus der Zivilgesellschaft zur Berliner Ernährungsstrategie)


Ernährungswende jetzt! Ein Beratungsmodul für Ernährungsräte

(Workshop)

 

Die Bewegung für gute, gesunde und regionale Ernährung gewinnt an Fahrt. Doch wie gehen wir vor? Was ist zu beachten? Das Rad muss nicht zweimal erfunden werden. In „Ernährungswende jetzt! Ein Beratungsmodul für Ernährungsräte“ sind die wichtigsten Erfahrungen der letzten 4 Jahre zusammengetragen und dienen Initiativen als Hilfsmittel für ihre Arbeit. Der Leitfaden steht vor Ort allen Teilnehmenden zur Verfügung und kann kurz vorgestellt werden. Ziel des Austauschs sind insbesondere erlebte Widerstände und Überlegungen, heute und in Zukunft damit umzugehen.

 

Peter Wogenstein

 

Vorstand im Institut für Welternährung e.V.,

 

Ernährungsrat „Hannover und Region i.G.“

 


Klimaangepasste Obstbau

(Workshop)

 

Der Obstbau in Deutschland ist heute an stabile, atlantisch bestimmte und damit feuchte Sommer sowie regelmäßige Frostperioden angepasst. Der schnelle Klimawandel greift die ehemals verlässlichen Jahresklima-Zyklen an, bringt trockene und heiße Sommer und stresst die Obstgehölze. Inhalt: nach einer Bestandsaufnahme mit den Teilnehmenden stelle ich meine Anpassungsversuche im regionalen Obstbau vor.

 

Dietrich Kolk

(#greendrinksbonn und Gemeinschaftsgarten Vilich-Müldorf)


Auf dem Weg zu einem  Manifest der Ernährungsräte

(Kick-off zur Schreibwerkstatt)

 

In Frankfurt konnten wir uns „nur“ auf eine Erklärung verständigen. Immerhin, ein guter Anfang! Viele Ernährungsräte haben auch schon eigene, lokale Visions- und Forderungspapiere aufgeschrieben. Doch was genau ist es, was uns als Netzwerk eint? Was treibt uns politisch an und worauf wollen wir gemeinsam hinaus? In Bonn möchten wir den Auftakt machen für eine Schreibwerkstatt. Darin wollen wir die Frankfurter Erklärung zu einem Manifest weiterentwickeln, auf das wir alle uns als Netzwerk nach innen einigen und nach außen beziehen können. (Ähnlich, wie das DIEM 25 seinerzeit geschafft hat.) Im Workshop wollen wir gemeinsam überlegen und verabreden, wie wir den Schreib-Prozess inhaltlich und organisatorisch voran und ans Ziel bringen.

 

Gundula Oertel, Henrike Rieken

(Ernährungsrat Berlin)


Bürger*innenräte als Werkzeug für Ernährungsdemokratie

(Workshop)

Wer unsere Demokratie aus ihrer Krise holen will, kann es mit einem innovativen Format wie den neuerdings immer weiter verbreiteten Bürger*innenräten versuchen! Auch wenn diese die Politik nur beraten - ihr Votum kann sehr machtvoll sein! Erprobte Beispiele, etwa in Irland, Österreich und jüngst auch in Deutschland, beweisen das.
Diese Art deliberative (beratende) Demokratie funktioniert u.a. deshalb, weil sie die Beteiligungslücke zwischen zwei „Kreuzchen bei der Wahl“ schließen hilft.
Warum also nicht dem Beispiel von „Mehr Demokratie e.V. „ folgen und einen Versuch wagen, unserem Ziel Ernährungsdemokratie auf diesem Weg näher zu kommen?!
Lasst uns im Workshop dazu ins Gespräch kommen: Was sind überhaupt Bürger*innenräte? Wie bringen wir einen solchen auf den Weg? Was ist unsere Rolle dabei und wie ließe sich das für unsere Anliegen nutzen?

 

Gundula Oertel, Henrike Rieken

(Ernährungsrat Berlin)

 

Gundula Oertel, Henrike Rieken

(Ernährungsrat Berlin)

 


Feuer und Flamme für das eigene Engagement? Wie wir lebendig arbeiten statt auszubrennen

Früher oder später kommt der Punkt, an dem die eigene (Engagement-)Arbeit zu viel wird, immer neue Projekte hinzukommen und der Blick im alltäglichen Organisationswirbel nicht mehr auf Erreichtes fallen kann. Dann fehlt die Möglichkeit die bisherige Leistung positiv anzuerkennen, die eigenen Reserven aufzuladen und Sinn durch das eigene Tun zu erfahren. In diesem Workshop blicken wir gemeinsam durch Impulse und den Erfahrungsaustausch darauf, wie wir von vornherein Strukturen schaffen, die uns achtsam mit unseren eigenen Ressourcen und Kapazitäten umgehen lassen, wie wir sinnstiftend Zusammenarbeiten und die Balance zwischen Initiative und Rückzug in unserer (Engagement-)Arbeit finden und uns somit lebendig organisieren.
Zielgruppe: Alle, die schon einmal in der eigenen Arbeit/ dem Engagement einen Tiefpunkt erreicht haben und das Gefühl hatten, zu viele Aufgaben für zu wenige Hände zu haben und sich das jetzt ändern soll. Und alle die, die jetzt aktiv und strukturell etwas anders machen möchten und vielleicht auch schon eine Idee haben, wie der eigene Ansatz dabei aussieht.

 

Anna Guth

(GutheSache!)


Nachhaltige Leistungen von landwirtschaftlichen Betrieben sichtbar machen die Regionalwert-Nachhaltigkeitsanalyse

Die landwirtschaftlichen Betriebe leisten mehr, als was im Jahresabschluss steht und von außen sichtbar ist. Deshalb wurde seit  Jahren bei der Regionalwert AG Freiburg an Methoden geforscht, mit denen landwirtschaftliche Betriebe ihre sozialen, ökologischen und regionalökonomischen Leistungen erfassen, nachweisen, bewerten und sichtbar machen können.

 

Im Workshop werden die Regionalwert-Nachhaltig-keitsanalyse und ihre Bewertungsbereiche vorgestellt. Die Analyse ist ein Online-Tool, welches die notwendigen Daten der Betriebe  erfasst und eine übersichtliche Auskunft über die Leistungen der Landwirtschaft in den Bereichen Bodenfruchtbarkeit, Biodiversität, Klima, Tierwohl, Beschäftigungsstruktur, Wissensbildung, Arbeitsqualität, Wirtschaftliche Resilienz, Regionale Wertschöpfung und Vernetzung gibt.

Stefan Gothe

(Kommunare)


BMBF-Vorhaben: „Mit Bürgerforschung Ernährungsräte stärken und etablieren!

(Workshop)

Ziel des Workshops ist es, die Idee des Projekts vorzustellen und mit allen interessierten Ernährungsräten - für die bis zum 10.5.2020 einzureichende Projektskizze - weiterzuentwickeln. Hierbei sollen ausgehend von den Bedarfen der Ernährungsräte unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit sowie Grade der Beteiligung diskutiert werden. Hierzu sind vor allem diejenigen Ernährungsräte herzlich eingeladen, die sich bereits mit einem Letter of Intent in der ersten Antragsphase beteiligt haben, aber auch alle anderen Interessierten.

 

Jana Rückert-John (Hochschule Fulda), Regine Rehaag (KATALYSE Institut), Norbert Steinhaus (Wissenschaftsladen Bonn e.V.), Anna Wißmann (Taste of Heimat e.V.) 

 


Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten am Beispiel des "Food Strips"

(Workshop und Diskussion)

Im Projekt Food Strip geht es darum, das (ehemalige) Braunkohlerevier zu einer Region der Lebensmittelproduktion weiterzuentwickeln, die die Menschen der Metropolregion versorgt. Wie? Das entwickelt der Ernährungsrat Köln zusammen mit der FH Südwestfalen und der RWTH Aachen in einem Pilotprojekt, indem es Menschen mit guten Ideen und Potentialen, die bereits im Rheinischen Revier beheimatet sind mit innovativen Startups aus der Food Branche zusammenbringt. In diesem Workshop soll kurz das Projekt vorgestellt werden, um dann gemeinsam zu erarbeiten, inwiefern diese Herangehensweise auch für andere Projekte und Regionen angewandt werden kann und wo wir voneinander lernen können.

Clara Dorn

(Ernährungsrat Köln)


Wer trägt in Zukunft die Verantwortung darüber, wie und was wir essen?

(Diskussion)

Die Befürchtungen, dass uns die Politik in Zukunft vorschreiben wird, wie wir uns ernähren sollen, sind momentan groß. Doch so wie es gerade läuft kann es auch nicht weitergehen, denn es sind einige wenige multinationale Superkonzerne, die diese Entscheidungen für uns treffen und dabei vor lauter Profit völlig rücksichtlos mit Umwelt und denen umgehen, die unsere Nahrung produzieren. Darüber hinaus äußern Landwirt*innen immer lauter ihre Bedürfnisse und fordern politische und gesellschaftliche Solidarität ein. Und die Endverbraucher*innen? Die haben meist auch eine klare Meinung dazu, wer ihnen vorschreiben darf, was sie zu sich nehmen: niemand. Wie also geht es weiter? Wem wollen wir zukünftig diese Entscheidung überlassen oder nehmen wir es doch besser selbst in die Hand? Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit euch!

Julia Drobner & Clara Dorn

(Holy Tisch)


Foodrevolution - Stadt trifft Land

(Film)

Dokumentationsfilm über Ernährungsräte in Deutschland und Brasilien.

BZfE & MISEREOR

 


Bodenökologie und Klimawandel

(Vortrag und Workshop)

 

Frank Fremerey

 


Mitgestalten

Wenn Ihr ebenfalls einen Workshop oder ein anderes Format anbieten möchtet, dann meldet Euch gerne bei uns!

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Die Veranstalter*innen

  

Stadt.Land.Markt. e. V.

 

Der Stadt.Land.Markt. e. V. wurde im Sommer 2018 gegründet, um Bürger*innen aus der Stadt mit Erzeugern aus demUmland zusammenzubringen. Neben dem Betreiben eines Bauernmarktes in der Bonner Altstadt verfolgt der Verein das übergeordnete Ziel, Bonner*innen über geeignete Veranstaltungs- und Bildungsformate für eine nachhaltige Ernährung zu sensibilisieren und über verantwortungsvoll erzeugte Lebensmittel zu informieren.

 

www.stadtlandmarktbonn.de

 

Bio-Stadt Bonn

 

Die Stadt Bonn ist im Frühjahr 2019 als erste Stadt aus NRW dem Netzwerk Bio-Städte beigetreten. Ziel der Mitgliedschaft in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft ist es, den Ökolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertschöpfung verstärkt zu fördern. Die Stadt will dazu Projekte und Maßnahmen initiieren, Öffentlichkeitsarbeit machen und die weitere Einführung von Bio-Lebensmitteln in ihren Gemeinschaftseinrichtungen unterstützen.

 

www.bonn.de/bio-stadt

 

Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN).

 


Facebook-Seite

Verein

Stadt.Land.Markt. e.V.

Eingetragen beim Amtsgericht Bonn
Vorstand:
Zoe Heuschkel, Anja Kern, Nicolas Merlet
Vereinssitz:

Adolfstraße 39, 53111 Bonn

 

Stadt-Land.Markt

jeden Donnerstag

Am Frankenbad

53111 Bonn

15.30 bis 19 Uhr

E-Mail